foto_pflegeassistenzDie Berufsfachschule Altenpflege vermittelt Ihnen - in der Regel innnerhalb von drei Jahren - umfassende Kenntnisse und Fähigkeiten zur selbstständigen Beratung, Betreuung und Pflege von Menschen in fortgeschrittenem Alter. Die schulische Ausbildung erfolgt in Blockform. Die praktische Ausbildung wird in Altenpflegeeinrichtungen, ambulanten Pflegeeinrichtungen und Sozialstationen mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von ca. 38,5 Wochenstunden absolviert und durch den Ausbildungsbetrieb vergütet.

Aufnahmevoraussetzungen:
In die In die Berufsfachschule Altenpflege kann aufgenommen werden, wer

1. den Sekundarabschluss I – Realschulabschluss, einen anderen gleichwertigen Bildungsstand
oder
über eine andere abgeschlossene zehnjährige Schulbildung, die den Hauptschulabschluss erweitert, verfügt
oder
die Abschlussprüfung an der Berufsfachschule Pflegeassistenz oder Altenpflegehilfe bestanden hat
oder
die Berufsausbildung zur Krankenpflegehelferin oder zum Krankenpflegehelfer erfolgreich abgeschlossen hat,

2. einen Nachweis über die gesundheitliche Eignung (§ 6 des Altenpflegegesetzes) durch Bestätigung des Hausarztes (bei Ausbildungsbeginn nicht älter als drei Monate) vorlegt,

3. Nachweise über die persönliche Zuverlässigkeit (erweitertes Führungszeugnis der Belegart OE) und gesundheitliche Eignung (Immunnachweis) vorlegt,

4. einen Ausbildungsvertrag für die praktische Ausbildung in einer geeigneten Einrichtung der Altenpflege vorlegt,

5. einen Nachweis für einen 16-stündigen Erste-Hilfe-Kurs vorlegt und

6. seinen Wohnort oder seinen Ausbildungsbetrieb in Niedersachsen hat.

Bewerberinnen oder Bewerber, deren Muttersprache nicht deutsch ist, müssen über gute Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen.
Erforderlich ist auch Grundwissen in Biologie und Datenverarbeitung.

Übersteigt die Anzahl der Bewerberinnen und Bewerber die Aufnahmekapazitäten, wird ein Auswahlverfahren durchgeführt.

Es besteht bei einer einschlägigen beruflichen Vorbildung auch die Möglichkeit, die Ausbildung zu verkürzen.

Kosten:
Die Unterrichtsmaterialien für die gesamte Ausbildung kosten ca. 400 EUR.
Zusätzlich sind Exkursionen, Studienfahrten u.ä. zu bezahlen.

Unterricht:
Die Ausbildung soll nach §3 des Altenpflegegesetzes die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln, die zur selbstständigen und eigenverantwortlichen Pflege einschließlich der Beratung, Begleitung und Betreuung alter Menschen erforderlich sind.

Unterrichtsinhalte:
Im Unterricht werden die Inhalte in den berufsbezogenen Fächern vermittelt:
* Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege
* Unterstützung alter Menschen bei der Lebensgestaltung
* Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen altenpflegerischer Arbeit
* Altenpflege als Beruf

Kosten:
Es entstehen Kosten von ca. 400 € für Lehrbücher, Kopien, Materialien, etc.
Zusätzlich entstehen Kosten für Exkursionen und für Seminarfahrten im zweiten und dritten Ausbildungsjahr.

Abschlussprüfungen:
Die schriftlichen Prüfungen bestehen aus drei Klausurarbeiten in berufsbezogenen Fächern.
Eine praktische Prüfung findet im Ausbildungsbetrieb statt.

Abschlüsse:
Altenpflegerin/Altenpfleger,
Erweiterter Sekundarabschluss I

Anmeldung:
Mit dem Anmeldungsformular sind abzugeben:
- tabellarischer Lebenslauf
- Halbjahreszeugnis der Zweijährigen Berufsfachschule Sozialassistenz (Abschlusszeugnis als beglaubigte Kopie sofort nach Erhalt einreichen)
- Nachweise über die gesundheitliche Eignung und Immunisierung (können auch nachgereicht werden)
- erweitertes Führungszeugnis und Erste-Hilfe-Schein (können nachgereicht werden).

Sollte die vorläufige Zusage erfolgen (ca. im April des Jahres), dann sind nachzureichen:
- Die fristgerechte Rücksendung der Erklärung über die Annahme des zugesagten Ausbildungsplatzes
- Polizeiliches Führungszeugnis der Belegart OE
- Impfnachweis gem. Biostoffverordnung (Informationen werden mit der vorläufigen Zusage gegeben)

Ausführlichere Informationen (auch zu den Kosten) erhalten Sie in dem Informationsblatt zur pdf Berufsfachschule Altenpflege (219 KB) als Download im pdf-Format sowie durch eine persönliche Beratung über unser Sekretariat.

Schulportrait

Immer auf Kurs...

Die Max-Eyth-Schule

ist eine von den drei berufsbildenden Schulen in Trägerschaft des Landkreises Cuxhaven. Unser Einzugsbereich reicht vom Norden mit den Gemeinden Wurster Nordseeküste, Stadt Geestland und Beverstedt bis zum Süden mit der Gemeinde Hagen im Bremischen. Innerhalb dieses Bereiches sind wir durch Schulbusse gut zu erreichen.

Mit etwa 750 Schülerinnen und Schülern sowie 60 Lehrerinnen und Lehrern bieten wir eine überschaubare Lernumgebung, bei der individuelle Betreuung großgeschrieben wird.

Wir legen Wert auf eine praxisnahe Vorbereitung auf das Berufsleben. Im Angebot der Schule vereinen wir unterschiedlichste Bildungsangebote vom Berufseinstieg, über die Berufsausbildung bis zur Studienbefähigung in unseren beruflichen Gymnasien.