Projekte

An der Max-Eyth-Schule läuft ein Vielzahl von Projekten, die in Art und Umfang oft völlig unterschiedlich sind.
Eines haben alle Unterrichtsprojekte allerdings gemeinsam:
- innerhalb eines bestimmten Zeitraumes soll ein konkretes Ziel erreicht werden,
- das zu lösende Problem ist vergleichsweise komplex,
- die möglichen Lösungswege sind zunächst - ggf. auch für den Lehrer - unbekannt und
- es erfolgt eine fächerübergreifende Zusammenarbeit.


Der Kurs BG 12 Ernährung präsentiert „Gesund und fit“
senioren

Das Berufliche Gymnasium der Max-Eyth-Schule mit der Fachrichtung Ökotrophologie beschäftigt sich unter anderem mit der Ernährung des Menschen von jung bis alt. In diesem Zusammenhang werden beispielsweise Themen wie die Inhaltsstoffe der Nahrung und deren Wirkungsweise auf den menschlichen Körper näher betrachtet.
Im ersten Kurshalbjahr 12-1 hatte unser Kurs die Aufgabe, ein Projekt mit dem Schwerpunkt „Ernährung des älteren Menschen“ durchzuführen.

Am Anfang bestand für uns das größte Problem darin, dass wir in unserem Projekt auf uns alleine gestellt waren. Natürlich stand uns unsere Lehrerin Frau Anders für jede unserer Fragen zur Verfügung.
Aber es war unsere Aufgabe, Kreativität und Teamfähigkeit zu beweisen, um am Ende der siebenwöchigen Arbeitszeit ein gemeinsames Ergebnis zu unserer Aufgabe vorweisen zu können. Eine weitere Herausforderung war, dass unser Projekt so präsentabel gestaltet werden sollte, dass es am Tag X unserer Zielgruppe, der Schiffdorfer Fahrradgruppe (Senioren über 65 Jahre) erfolgreich präsentiert werden konnte.

Am Anfang unserer Projektarbeit überlegten wir uns, welche Themen erarbeitet und Bestandteil unserer Präsentation werden sollten. Wir erstellten einen Projektstrukturplan mit verschiedenen Arbeitspaketen, die im Weiteren ausführlich bearbeitet wurden.
Zu den Arbeitspaketen gehörten beispielsweise:

  • eine aussagekräftige Einladung
  • ein Fragebogen Trinken und Essen in Verbindung mit unterschiedlichen Konzepten wie der "5 am Tag Kampagne" und der Ernährungspyramide
  • Nahrungsergänzungsmittel
  • BMI
  • Berechnung ein optimierter Tageskostplan

Eine PowerPoint-Präsentation, die all die zuvor genannten Themen zusammenfassend beinhaltet, durfte auch nicht fehlen.
Aber würde eine solche Präsentation reichen?
Würden diese ganzen Informationen spannend unserem Publikum vermittelt werden können? Unserer Auffassung nach nicht!
Denn wir hatten es uns zum Ziel gemacht, dass unsere Präsentation nicht nur lehrreich sein und Wissen vermitteln sollte, sondern vor allen Dingen Lebendigkeit, Schwung und Spaß ausstrahlen sollte. Der Zuschauer sollte nicht nur Außenstehender, sondern ein Teil der Präsentation sein.
Wie geht das? Ideen mussten her.
Nach reiflicher Überlegung kam uns ein treffender Einfall. Warum dieses eigentlich „nüchterne“ Thema nicht in eine Talkshow verpacken und die Schüler zu Schauspielern werden lassen. Ja, mit einer solchen Präsentation würden wir zufrieden sein.

projektgruppe_bg12_ern

Nun kam wohl der schwierigste Teil des ganzen Projektes. Es ist nicht einfach ein Konzept für eine Talkshow zu entwickeln, welche all die Arbeitspakete enthält. Außerdem sollte unser Vortrag auch nicht abgehackt oder auswendig klingen. Denn wie jeder weiß, der vielleicht schon einmal Britt oder Vera gesehen hat, sind die spontanen Dinge die, welche am meisten Freude bereiten.

Ein Grundkonzept war schnell gefunden und eine Reihenfolge festgelegt. Nun war es an der Zeit für die Rollenverteilung.
Wer würde die Moderation übernehmen, welche durch die ganze Talkshow leitet?
Welche beiden Schüler würden sich dazu bereit erklären, in die Rolle eines älteren Ehepaares zu schlüpfen, mit dem sich das Publikum besser identifizieren würde und welche der BGyÖ12 Schüler haben den Mut und das nötige Wissen dazu, Experten der Show zu werden und somit dem Zuschauer das nötige Wissen zu vermitteln?
Da jeder unseres Kurses wusste, dass wir alle in einem Boot sitzen und sich somit keiner schämen müsste, sich mal von einer anderen Seite auf der Bühne zu präsentieren, waren die Rollen doch nach etwas Zögern verteilt.

Die Moderation übernahm ich. Die meisten würden jetzt sagen, man müsse eine Art Drehbuch schreiben, aber nein. Denn wie zuvor schon gesagt, eine Talkshow besteht nicht aus einem Drehbuch, lediglich ein Konzept und richtige Überleitungen sind vorhanden. Ach und ein Name für die Talkshow durfte natürlich auch nicht fehlen. Passend zum Thema befanden wir den Namen „Gesund und fit“ für angemessen, denn das ist es schließlich, was sich jeder von uns im Alter von 60 plus wünscht.

Nach sieben Wochen Arbeit konnten wir endlich sagen "WIR SIND FERTIG"!
Aber - wir sind natürlich keine Überflieger oder halten uns für große Naturtalente, dass wir glauben, Proben wäre nicht nötig. Nein, diese Zeit nahmen wir uns natürlich auch – gehört es doch zum ´Prinzip der vollständigen Handlung´! Und nach einigen Anläufen konnte man sagen, dass wir es trotz vieler Albernheiten und sehr vielem Lachen endlich geschafft hatten. Wir waren bereit für unser Publikum!

Die Show verlief aus meiner Sicht einwandfrei. Unser Publikum lachte sehr viel, was vor allem an unserem lustigen Opa mit dem plattdeutschen Akzent lag. Aber natürlich auch an dem großartigen Einsatz meiner Klassenkameraden.
So war es kein Wunder, dass wir am Ende der Talkshow sehr viel positives Feedback unserer Zuschauer bekamen. Selbst eine Vertreterin der Zeitung, welche es sich nicht nehmen ließ an unserer Präsentation teilzunehmen, berichtet über die „besondere Lebhaftigkeit und Freude der Schülerinnen und Schüler, die das -sonst oft sehr nüchterne Thema- anschaulich machten“.
Als krönender Abschluss erfolgte ein gemeinsames Mahl, welches wir am Beginn des Tages selbst zubereitet hatten. Dieses bestand unter anderem aus einer eiweißhaltigen Broccolicremesuppe verfeinert mit Walnüssen und vielerlei kleiner Häppchen, die die Ernährungstipps unserer Präsentation berücksichtigten.
Mit Freude kann ich berichten, dass auch die Kochkünste unseres Kurses auf Begeisterung stießen und der Vormittag somit ein sehr schönes und nettes Ende fand.

Ich denke, ich kann für die gesamte BGyÖ12 sprechen und sagen, dass dieses Projekt uns sehr viel Freude bereitet hat und dass es kein Fehler war, einmal etwas Neues auszuprobieren. Ich danke nochmals meinem Kurs für die tolle Zusammenarbeit und kann sagen, dass ich mich auf unser nächstes Projekt freue.

Dunja Didrigkeit


Comenius-Projekt

comenius_logo_200

Europa erwartet uns!
Das EU-Programm COMENIUS bringt uns mit Schulen aus drei Nationen zusammen.
Ibolya aus Ungarn, Inga aus Estland und Sybille aus Italien – das sind unsere Ansprechpartner, wenn wir für zwei Jahre lang ein gemeinsames Projekt zum Thema
„Wiederentdeckung und Nutzung von Heilpflanzen und Kräutern“ durchführen.


Deutsch, Englisch, Russisch, Spanisch oder auch mit Händen und Füßen – alles wurde eingesetzt, um mit den sympathischen Gästen aus Estland, Ungarn und Italien zu kommunizieren.

Im Rahmen eines EU-Programmes kamen 18 Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Schulleiterinnen zu einem ersten Besuch zu den Berufsbildenden Schule nach Schiffdorf. Projektmotor war seit Monaten die ungarische Deutschlehrerin Ibolya Kalocsa. „Über das Internetportal www.etwinning.de hatten wir uns mit sechs weiteren europäischen Schulen über das Thema „Wiederentdeckung und Nutzung alter Heilpflanzen“ verständigt, so Kalocsa. Vier Schulen konnten die nationalen Auswahlbedingungen für ein COMENIUS-Projekt erfüllen und somit die begehrte Förderung von jeweils mindestens 20.000 € erhalten.

comeniusgruppe_600

Eigentlich war das erste Treffen in der Woche vor den Herbstferien nur als Planungsrunde für den zweijährigen Projektablauf gedacht, aber die Ergebnisse sind weit mehr als die Festlegung von Programmdetails, Terminvereinbarungen und Finanzierungsabsprachen. „Der Funke ist übergesprungen“, so Meinhard Buchwitz, Schulleiter in Schiffdorf. „Unsere Partner sind nicht länger anonyme Email-Adressaten für uns, sondern liebenswerte Freunde.“

Dazu beigetragen haben sicherlich die gastgebenden Familien der deutschen Schüler und Kollegen, sowie der herzliche Empfang an der Max-Eyth-Schule. Aber auch die Arbeitsphasen in der Schule haben einander näher gebracht. Krönender Abschluss war eine Schifffahrt zu den Seehundsbänken mit unvergesslichem Sonnenuntergang.

Die Projektidee ist spannend und vielversprechend: Zunächst soll die ältere Generation nach ihren Erfahrungen mit Heilpflanzen befragt, danach ein Kräutergarten geplant und angelegt werden. Aus den Heilpflanzen sollen dann Produkte hergestellt und verwertet werden. Für viele Schülerinnen und Schüler der Max-Eyth-Schule kommt in den nächsten beiden Jahren eine Projektteilnahme infrage, da die Aufgaben die Bereiche Gartenbau, Agrarwirtschaft, Technik, Hauswirtschaft, Ernährung, Gesundheit und Pflege berühren. Jeweils zehn Projektteilnehmer werden während der Projektlaufzeit die beteiligten Schulen besuchen und über die Arbeitsergebnisse berichten, das erste Mal im Mai 2012 in Olbia/Sardinien. – So macht Schule Spaß!

Nähere Informationen bei Frau Zachau oder bei Herrn Buchwitz .



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